18./19.2: Mond bei Merkur und Saturn
Ein Schauspiel in der Abenddämmerung
Bild vergrößernDie aktuelle Abendsichtbarkeit von Merkur ist in vollem Gange und erreicht um den 18. Februar ihren Höhepunkt. Pünktlich zu diesem Termin ergeben sich sowohl am 18. als auch am 19. zwei besonders schöne Himmelsanblicke, wenn sich die schmale Mondsichel zu den Planeten gesellt.
Am 17.2. um 13 Uhr ist Neumond, einen Abend später taucht die sehr schmale Mondsichel tief am Dämmerungshimmel auf. Unterhalb des Mondes steht Venus, darüber Merkur. Ab 18 Uhr (im Osten früher, im Westen etwas später) sollte man mit der Beobachtung in Richtung Westsüdwesthorizont beginnen. Nacheinander machen sich Venus, der Mond und Merkur in der Dämmering bemerkbar. Venus befindet sich allerdings so tief, dass man wirklich freien Blick nach unten braucht. Gegen 18:30 Uhr ist es dunkel genug, um den dünnen Mond und darüber Merkur zu erkennen. Venus, Mond und Merkur in einer Reihe über dem irdischen Horizont – das ist ein tolles Fotomotiv für Brennweiten von 50 bis 100 mm.
19.2.: Mond bei Saturn
Bild vergrößernAm 19.2. steht der Mond deutlich höher am Abendhimmel, direkt neben Saturn. Für den optimalen Anblick wartet man bis nach 18:30 Uhr, wenn es merklich dunkler wird. Dann macht sich auch das aschgraue Licht des Mondes bemerkbar – seine nicht von der Sonne, sondern von der Erde aufgehellte Seite. Rechts oberhalb von Saturn befindet sich außerdem Neptun. Für Übersichtsfotos sind 50 mm Brennweite passend. Um den Mond, Saturn und Neptun einzurahmen, kann man zum Tele mit 200 bis 300 mm Brennweite greifen.
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